Nachsorge-Programm

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Viele Menschen berichten selbst nach milden Verläufen einer COVID19-Infektion von Spätfolgen und Leistungseinschränkungen, die noch Wochen später auftreten. Längerfristige Folgen, die länger als Wochen nach der Erstinfektion andauern, nennen sich Post-COVID- oder Long-COVID-Erkrankungen. Da das Virus praktisch jede Zelle des Körpers befallen kann, sind diese Langzeitfolgen vielseitig. Einige Patient*innen leiden unter erheblichen Schwierigkeiten, ihren Alltag und seine Anforderungen zu bewältigen. Beispielsweise ist das Aufstehen oder das Treppensteigen bereits eine zu große Belastung. Dies kann auch junge Menschen oder Kinder betreffen.

 

Folgende Symptome treten hierbei häufig auf:

  • Andauernde Müdigkeit und Schwäche (Fatigue)

  • Husten/Atemnot & -schwäche

  • Gedächtnis- & Konzentrationsstörungen Gliederschmerzen & Bewegungsstörungen

  • Kopfschmerzen

  • Psychische Belastung/Depression

 

Mit unserem interdisziplinären Behandlungskonzept, das die Bereiche Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Sporttherapie umfasst, bieten wir eine spezifische Nachsorge, die auf patient*innenindividuelle Bedürfnisse angepasst wird. Oberstes Ziel ist, dass Patientinnen und Patienten ihr alltägliches Leben wieder bewältigen können Dafür sollen Krankheitssymptome reduziert bzw. abgebaut und die körperliche sowie geistige Leistungsfähigkeit verbessert werden

 

Für unsere Leistungen sind ärztliche Verordnung notwendig. Physiotherapie, Krankengymnastik am Gerät, Ergotherapie und Logopädie können gesondert und nach Bedarf von den behandelnden Ärztinnen und Ärzten verordnet werden Physio- oder Ergotherapie können bei Long-COVID rezeptiert werden, ohne dass das Heilmittelbudget dadurch belastet wird.

 

Wir stehen bei Fragen gerne zur Verfügung!